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Literatur, Seelennahrung, Buch-Empfehlungen und mehr. Es handelt sich um redaktionelle Texte, die keine entgeltliche Veröffentlichung darstellen.

Der Gefühlsprofiler – Sachbuch

buchempfehlung | Tatort: Seele. Was tun, wenn uns Schicksalsschläge aus der Bahn werfen, wenn wir bei Verletzungen am liebsten zum direkten Gegenschlag ausholen möchten, und alles im Chaos zu versinken droht? „Der Gefühlsprofiler“, unser ganz persönlicher innerer Ermittler, mahnt zur Besonnenheit. Er verschafft sich einen Überblick, macht sich an die Sicherung des Tatortes und der Beweismittel – und glättet so langsam die Wogen. Miriam Kalliwoda hat eine ungewöhnliche und spannende Methode entwickelt, mit der wir unser Gefühlschaos ordnen und zu mehr Seelenfrieden finden können. Die Autorin Miriam Kalliwoda ist Kriminaloberkommissarin bei der Berliner Polizei. Seit mehr als 15 Jahren hat sie täglich mit schwersten Verbrechen, erschreckenden Tatorten und Menschen in Not- und Ausnahmesituationen zu tun. Um diesen Situationen bestmöglich zu begegnen und die Erfahrungen im Nachhinein auch verarbeiten zu können, absolvierte sie verschiedene Zusatzausbildungen, unter anderem zur Psychologischen Beraterin. Durch ihre polizeiliche Ermittlungsarbeit kam sie darauf, dass sich auch das Seelenleben mit einer Tatortbegehung, Beweismittelsicherung und Zeugenvernehmungen hervorragend untersuchen und reflektieren lässt. Denn jetzt nimmt ein professioneller innerer Ermittler oder auch eine Ermittlerin die Sache in die Hand. Nordwestradio – Radio Bremen: Telefon-Interview von Moderator Hans-Heinrich Obuch mit Miriam Kalliwoda   Miriam Kalliwoda: Der Gefühlsprofiler – Wie wir im Chaos …

Glasscherbeninsel – Roman

buchempfehlung | „Es scheint meine Bestimmung zu sein, dass immer ich derjenige sein muss, der in das Gesicht eines Toten blickt. Nein, das ist nicht ganz richtig – Adas Gesicht hatte ich nicht gesehen, dafür ein Bein, das auf groteske Weise aus einem schwarzen Nylonsack herausragte, am Fuß noch ein mit Schlamm beschmierter roter Lackpumps mit Schleife; aber vielleicht lebt dieses Bild auch nur in meiner Einbildung, ist irgendwann in einem Traum aufgetaucht, denn wie hätten die Träger nicht bemerken sollen, dass der Zipp der Plastikhülle nur zur Hälfte geschlossen war? Sie brachten sie mit dem Boot, trugen sie über den Flussdamm, legten sie in einen Blechsarg und schoben sie in den Leichenwagen(…)“ Konventionen regeln das Zusammenleben. Doch häufig beschränken sie uns im Denken und unserer Entfaltung, entscheiden über Glück oder Leid. So auch im Leben von Fee und Lolo – Sprösslinge einer neureichen Unternehmerfamilie aus Rainbruck, einer imaginären Provinzstadt in der Nähe von Wien. In der Kriegs- und Nachkriegszeit hat die Familie Bariello stetig an Einfluss gewonnen. Man glaubt in den 60er Jahren an das …