literaturpreis 2015

Literaturpreis 2015 – Hinter der Kulisse

punkrock © Frank-Waßerführer

Der Literaturpreis 2015 möchte einen kurzen Blick hinter die Kulisse gestatten. Es sind sehr unterschiedliche Geschichten nominiert, erfahrenere und unerfahrene Autorinnen und Autoren, klassische und experimentellere Erzählformen. Die Kurzgeschichten der Plätze 1 bis 3 und der Sonderpreis Comic werden am 1. Mai 2015 bei uns veröffentlicht. Die 10 Finalisten wurden bereits informiert, dass Ihre Beiträge unter die besten Zehn gekommen sind.

Der Verlauf

Der Kurzgeschichtenwettbewerb wurde am 21. September 2014 online gestellt. In den nächsten Tagen wurden verschiedene Ausschreibungs-Portale informiert. Am 1. Oktober gingen die ersten 21 Wettbewerbsbeiträge ein. Wir starteten mit dem Lesen. Bis zum Jahreswechsel waren wir überrascht von der Vielzahl der Eingänge, aber wir fühlten wir uns beim Sichten noch in der „Komfortzone“. Seit Januar 2015 ist der journalistische Betrieb bei g[y]nt durch den Wettbewerb ausgehebelt. Im März wurden wir von den eingesandten Beiträgen schließlich komplett überrollt. Zu diesem Zeitpunkt waren wir aber bereits so geschult im Lesen, dass alle wussten, wo die Reise hingehen könnte. Aus 2014 sind nun zwei Kurzgeschichten in der Top 10, acht Platzierte sind 2015 eingegangen.

Die Top 10

In der engeren Auswahl für die Top 10 überraschten zwei Geschichten, die von allen Juroren auf den Plätzen 1-3 genannt wurden. Diese Kurzgeschichten belegen folglich die Plätze 1 und 2. Für die weiteren Platzierungen wurden unsere Listen verglichen und schließlich rechnerisch ausgewertet, weil uns das fair und ergebnisorientiert erschien. Es ermöglichte uns eine relativ schnelle Entscheidungsfindung, mit der alle Jurorinnen leben konnten. Soweit für uns erkennbar, sind erfahrene, aber auch unerfahrene Autorinnen und Autoren unter unseren besten Zehn. Keiner der Teilnehmer der Top 10 war uns vorher namentlich oder persönlich bekannt. Dies war jedoch kein Kriterium, es gab auch namentlich/persönlich bekannte Teilnehmer, auch in der Top 30 und Top 20, diese fielen jedoch – wie so viele – der starken Konkurrenz zum Opfer.

Starke Konkurrenz

Als TeilnehmerInnen sollten Sie bedenken, es waren 1024 Beiträge. Natürlich gibt es in der Jury Vorlieben, auch gab es Genre-Beiträge, die uns weniger liegen und die dadurch schneller durch das Raster gefallen sind. Diese Erfahrungen mussten wir erst sammeln, sie werden in die nächste Ausschreibung einfließen. Dieser Wettbewerb ist entstanden aus Liebe zur Literatur. Damit der Kurzgeschichtenwettbewerb im nächsten Jahr wieder stattfinden kann, werden wir uns auf die Suche nach Sponsoren und/oder Kooperationspartnern begeben.

Sonderpreis

Wir haben uns entschlossen, einen Sonderpreis für eine visuelle Darstellungsform zu vergeben, da g[y]nt als namentliche „Illustrierte“ aufs Visuelle setzt. In der Ausschreibung hatten wir darauf hingewiesen, dass auch visuell-textliche Umsetzungen möglich sind. Hierzu haben uns sehr spannende künstlerische Beiträge erreicht. Wir werden den Sonderpreis in diesem Jahr an einen Comic vergeben.

Die Jury

g[y]nt – die redaktion,
Entscheidungen traf Sonja Funke, Journalistin, Grafik- & Webdesignerin.
Ingrid Maria Lang, Schriftstellerin, hier geht’s zum Portrait.
Cornelia Büddig, Literaturwissenschaftlerin, Journalistin und Herausgeberin von
Stormarn kulturell.

Seitenfoto: © Frank Waßerführer/fotolia.com