literatur, short stories

3. Preis | Taxi nach Zehlendorf

Taxi nach Zehlendorf von J.T.A. Wegberg

preisträger 2015 | In meinem Taxi ist schon alles Mögliche zurückgelassen worden: Handys, Brillen, Geldbörsen, Taschen und Kleidungsstücke sind Standard. Ich habe aber auch schon einen WC-Deckel, einen E-Book-Reader, eine Tüte mit Räucherfisch und zwei Gramm Kokain gefunden. Gerade eben erst habe ich einer jungen Frau ihr Bahnticket hinterhergetragen, das sie auf dem Armaturenbrett hatte liegenlassen. Ihr Zug fuhr gerade ein, als ich die letzten Stufen der Rolltreppe zum Gleis hochjagte.

Ich schließe mich der Reihe wartender Kollegen vor dem Hauptbahnhof an und werfe einen Blick auf die Uhr: kurz vor elf. Noch eine letzte Fuhre, dann mach ich Schluss für heute – wenn ich Glück habe, kann ich um Mitternacht zu Hause sein.

Die Taxis vor mir fließen zügig ab; immer neue Reisende strömen aus dem Bahnhof heraus. Touristen zücken ihre Kameras und fotografieren die prachtvoll beleuchtete Silhouette aus Reichstag, Bundeskanzleramt und Fernsehturm, die sich ihnen am Ausgang Friedrich-List-Ufer bietet, Geschäftsleute dagegen steuern zielstrebig auf unsere elfenbeinfarbene Armada zu. In den Wagen vor mir steigt ein dicker Schwarzer in einem farbenprächtigen, langen Gewand und mit einem buntbestickten Käppchen auf dem runden Kopf. Die nächsten Fahrgäste sind meine.

Sie sind zu zweit. Der Mann ist Mitte vierzig und hat die seriöse Ausstrahlung eines erfolgreichen Managers. Er trägt Anzug und Krawatte und bewegt sich rasch und ungeduldig. Hinter ihm trödelt ein langhaariger Junge von siebzehn oder achtzehn heran, der einen großen Rollenkoffer hinter sich herzieht und von dem gewaltigen Rucksack auf seinen Schultern fast in die Knie gezwungen wird. Quer über seine Brust verläuft der Riemen einer ausgebeulten Kuriertasche.

Der Mann hat die Beifahrertür bereits geöffnet. „Nach Zehlendorf“, sagt er und schaut sich zu dem Jungen um. Ich steige aus, öffne den Kofferraumdeckel und helfe ihm beim Hineinhieven des Koffers und des Rucksacks. Die Umhängetasche nimmt er mit, als er auf die Rückbank klettert. Inzwischen hat der Mann bereits auf dem Beifahrersitz Platz genommen. „Erst mal Richtung Clayallee.“ Ich schalte das Taxameter ein und fahre schweigend los.

An der Ampel Invalidenstraße dreht der Mann sich zu dem Jungen um. „Ich hab dich kaum wiedererkannt“, sagt er. „Du bist ja wirklich ganz schön gewachsen.“

„Tja, das tun die meisten zwischen sechs und achtzehn“, erwidert der Junge.

Der Mann wendet sich wieder nach vorne, dann sagt er: „Sechs? Du warst wirklich erst sechs damals?“

„Weißt du nicht mehr? Zwei Wochen nach meiner Einschulung bist du doch abgehauen. Also, ich erinnere mich noch an jedes Detail.“

Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass die beiden Vater und Sohn sind. Aber offenbar praktizieren sie dieses Verhältnis ja auch schon seit sehr langer Zeit nicht mehr. Ob sich eine äußere Ähnlichkeit zwischen Eltern und Kindern nur dann ausprägt, wenn sie zusammenleben? Während ich noch darüber nachdenke, unternimmt der Vater einen weiteren Konversationsversuch. „Und du hast jetzt also Sommerferien?“ Er gibt sich betont jovial, was ihn unecht klingen lässt.

„Nee“, sagt der Junge und legt eine bedeutungsvolle Pause ein. „Ich hab Abitur.“

Der Mann zuckt ein bisschen zusammen. „Ach so! Ach … Abitur, ja? Na denn … das ist ja … tja, dann herzlichen Glückwunsch!“

Aus dem Fonds kommt keine Antwort. Ich werfe einen kurzen Blick in den Rückspiegel. Der Junge hat sich so tief in die Polster gefläzt, dass Oberschenkel und Bauch eine waagerechte Linie bilden. Er angelt eine Halbliterflasche Sprite aus seiner Umhängetasche, öffnet sie und leert sie, ohne ein einziges Mal abzusetzen. Danach rülpst er gerade so laut, dass es im Zweifelsfall auch ein unerwartetes Motorengeräusch sein könnte.

„Und jetzt willst du also erst mal ein, zwei Wochen Urlaub in Berlin machen“, mutmaßt der Mann mit aufgesetzter Fröhlichkeit.

Wieder lässt der Bengel ihn ein paar Sekunden auf die Antwort warten. „Ich mach keinen Urlaub. Ich bleib hier.“

„Wie – hier?“, sagt der Mann misstrauisch. „Was meinst du mit hier?“

„Na was wohl? Hier. In Berlin. Bei dir.“

„Äh, nee … warte mal … das war doch so gar nicht abgesprochen! Ich dachte, du kommst nur zu Besuch! Ich meine, ich hab doch … ich … wo willst du denn wohnen? Also, ich, ich wohn ja nicht allein … Ich kann doch jetzt nicht einfach jemanden mitbringen und bei mir einziehen lassen!“ Im grünlich-fahlen Licht des Tiergartentunnels kann ich erkennen, dass der Mann auf dem Beifahrersitz Schweißperlen auf der Oberlippe hat.

Der Junge setzt sich aufrecht hin und beugt sich nach vorne, vermutlich um seine Worte besser hörbar zu machen. „Papa“, sagt er, und es klingt so zynisch wie der Biss eines Sumpfkrokodils, „heißt das, du willst deinen eigenen Sohn auf der Straße leben lassen? Ich meine, nachdem du dich zwölf Jahre lang nicht mehr gemeldet hast? Und mir nicht mehr mit auf den Weg gegeben hast als deine Handynummer?“ Er schüttelt in gespielter Empörung den Kopf, aber aus dem Augenwinkel sehe ich sein maliziöses Lächeln. Wir tauchen aus dem Tunnel auf, und der Junge wendet den Kopf nach links, wo das strahlend erleuchtete Sony-Center seine Aufmerksamkeit fesselt.

Der Mann schaut nervös zu mir herüber. Ich kenne solche Typen, sie lieben die perfekte Fassade. Es ist ihm mit Sicherheit peinlich, dass ich dieses böse kleine Familiendrama live und in Farbe mitbekomme. „Tja, was soll man da sagen!“, wendet er sich an mich und lacht nervös. „Die jungen Leute sind ja heutzutage ganz schön anmaßend, was?“

Was erwartet er von mir? Soll ich ihm etwa beipflichten? Ich will meine neutrale Rolle auf keinen Fall gefährden, und es geht mich auch nichts an. Ich lächle höflich, aber unbestimmt und konzentriere mich schweigend auf den Verkehr. Die Potsdamer Straße ist auch um diese Zeit stark befahren. An der Haltestelle Bülowstraße überhole ich vorsichtig einen Bus der Linie M48.

„Also, pass auf“, wendet der Mann sich wieder an seinen Sohn, „du kannst ja erst mal ein paar Tage bleiben und dir alles ansehen. Ich fahr dich ein bisschen rum, okay? Vielleicht am Wochenende. Oder ich kauf dir ein BVG-Ticket, dann bist du ganz unabhängig, was hältst du davon? Ich meine, wir sind gerade mitten in so einem Vier-Millionen-Euro-Projekt, also, das ist jetzt schon ein bisschen ungünstig, wenn ich da freinehme. Aber du kannst ja ganz in Ruhe überall hinfahren und dir Berlin anschauen. Brandenburger Tor, Reichstag, Siegessäule und so. Und am besten machst du jede Menge Fotos. Hast du eine Kamera? Nein? Ich kauf dir eine. Mach ganz viele Bilder, und wenn du dann nach Hause kommst, dann kannst du die deiner Mutter zeigen und deinen Freunden, das wär doch toll, oder? Die werden bestimmt neidisch sein. Vielleicht kannst du denen …“

„Ich fahr nicht mehr zurück“, unterbricht der Junge den hektischen Redefluss leise, aber bestimmt. „Auf gar keinen Fall.“

Sein Vater verstummt, klappt mit etwas Verzögerung den Mund zu und starrt geradeaus, während wir uns durch Schöneberg quälen. Vor den kleinen Cafés sitzen Leute friedlich in Grüppchen beisammen und genießen den milden Abend.

Ich biege auf die A 103 ein. Nur ein kurzes Stück, aber hier kommen wir zügiger voran. Der Junge lümmelt sich im Fonds herum und macht, wie ich im Spiegel erkenne, soeben Anstalten, sich der Länge nach auf die Rückbank zu legen – und seine löchrigen Turnschuhe auf dem Polster zu parken. „Bitte die Füße runter“, sage ich schnell, und er gehorcht, auch wenn er dabei die Augen verdreht.

Kurz vor der Ausfahrt Schlossstraße hat sein Vater sich wieder etwas gefangen und unternimmt einen weiteren Versuch, seine Haut zu retten. „Wovon willst du denn überhaupt leben?“, erkundigt er sich. „Hast du was gespart? Oder hast du hier eine Arbeit in Aussicht? Ich kann dich ja schließlich nicht einfach so durchfüttern!“

„Wieso? Du hast doch die ganzen Jahre nie den vollen Unterhalt gezahlt. Da hast du doch jetzt jede Menge übrig!“, erklärt der Junge ebenso herausfordernd. „Außerdem siehst du echt nicht aus, als hättest du Geldsorgen! Vier-Millionen-Euro-Projekt, ja?“

„Was weißt du denn schon davon, du Grünschnabel? Und überhaupt – jetzt bist du achtzehn! Da ist sowieso Schluss mit Bezahlen!“

„Wer hat dir denn den Quatsch erzählt?“, schießt der Junge zurück. „Such dir mal einen besseren Anwalt! Die Unterhaltspflicht ist für dich noch lange nicht zu Ende!“

Es gab schon viele Auseinandersetzungen in meinem Taxi, manche auch mit Handgreiflichkeiten. Einmal wollte eine betrunkene Frau ihrem Partner eine Bierflasche auf den Schädel hauen. Aber so viel Gift und Zorn wie in diesem Streit zwischen Vater und Sohn hab ich noch nie erlebt. Das sind keine Säufer, die sich nach ein paar Stunden wieder heulend in den Armen liegen, und auch keine verbitterten Eheleute, die ihre Beziehung nur durch kindische Zankereien am Leben erhalten können. Hier in meinem Taxi haben sich gerade zwölf Jahre Enttäuschung, Verletztheit, Wut, Ablehnung, Schuldgefühle und Angst versammelt, und alles, was so lange unterdrückt wurde, sucht sich ein Ventil. Ich kann wirklich nicht behaupten, dass es mir Freude macht, zum Zeugen dieses Ereignisses zu werden.

„Das ist wohl alles, was dich interessiert, ja? Geld, Geld, Geld! Was hat deine Mutter dir denn erzählt? Dass ich reich bin und nur darauf warte, von dir ausgeplündert zu werden? Genau dasselbe hat sie damals ja auch versucht“, tobt der Mann, mittlerweile ohne jede Rücksicht auf die Tatsache, dass er nicht mit seinem Nachwuchs allein ist. „So war sie, original so. Genau wie du. Kauf mir dies, kauf mir das, darauf hab ich Anspruch! Und da wundert sie sich, dass ich irgendwann gehe! Bin ich der verdammte Osterhase oder was? Oder eine Gans, die goldene Eier legt?“

„Du hast doch überhaupt keine Eier“, kommt die ätzende Antwort von hinten. „Du hast dich doch einfach bloß verpisst, weil dir das zu anstrengend war! Hast du wohl nicht mit gerechnet, dass ein Kind auch mal ein bisschen Mühe macht, was? Hast gedacht, das wär alles so wie in der Fernsehwerbung, oder? Tja, ist es aber nicht! Weißt du noch, wie ich mit Blinddarmentzündung ins Krankenhaus musste? Kurz vor meinem fünften Geburtstag? Ein einziges Mal hast du mich besucht! Ein verschissenes Mal! In drei Wochen! Und was hast du mir mitgebracht? Nussschokolade! Du hast nicht mal gewusst, dass ich allergisch gegen Nüsse bin!“

Der Mann scheint in seinem Sitz ein, zwei Zentimeter kleiner zu werden. Auch ich bin entsetzt von der geballten Wut, die aus dem Fonds meines Taxis nach vorne sprüht wie ein giftiger Dampf. Und nicht nur davon.

Ich habe selbst zwei Töchter im Teenageralter, aber ich weiß, was sie gern essen, was sie nicht mögen, mit wem sie befreundet sind, welche Bücher sie gerade lesen, wie ihre Lieblingsserien heißen und an welchen Tagen sie Sportunterricht haben. Mein Leben käme mir leer vor, wenn ich nicht an ihrem teilnähme. Womit hat dieser Mann neben mir in den letzten zwölf Jahren sein Leben angefüllt? Nur mit Geldverdienen? Hat er eine neue Familie, vielleicht neue Kinder? Kennt er die wenigstens ein bisschen besser?

Jedenfalls gibt er sich noch nicht geschlagen.

„Das ist doch alles Quatsch“, faucht er, während wir Ecke Thielallee an einer roten Ampel warten, „diese uralten Geschichten! Und es war überhaupt keine Nussschokolade, es war Alpenvollmilch! Wahrscheinlich hat deine Mutter dir das alles eingeredet! Nee, mein Lieber, ich lass mir von dir keine Schuldgefühle machen, von dir nicht! Du hättest dich doch genauso melden können! Zwölf Jahre keine Postkarte, kein Anruf, nichts! Und dann tauchst du hier auf und willst direkt bei mir einziehen? Das ist ja völlig absurd!“

„An wen hätte ich die Postkarten denn schicken sollen, hä? An den Weihnachtsmann in Himmelpfort? Ich hab dir Karten geschrieben. Ungefähr achtzig Stück. Die liegen zu Hause in einem Schuhkarton. Kannst du dir ansehen. Drei Jahre lang hab ich geschrieben. Ich dachte, wenn du dich irgendwann mal meldest und uns deine neue Adresse gibst, dann kann ich sie ja noch losschicken, dann kriegst du halt ganz viele auf einmal.“ Die Stimme des Jungen ist leiser geworden. Seine Wut ist einer schmerzhaften Traurigkeit gewichen. Wenn ich sein Vater wäre, würde ich ihn jetzt in den Arm nehmen. Doch dem Mann neben mir ist ist nicht nach sentimentaler Versöhnlichkeit zumute.

„Och nee, wie rührend“, höhnt er. „Mir kommen die Tränen! Versuchst du’s jetzt auf die Mitleidschiene oder was?“

Es kommt keine Antwort. Ich riskiere wieder einen kurzen Blick in den Spiegel und sehe, dass der Junge nun ganz in der Ecke des Fonds sitzt und aus dem Seitenfenster hinaus in die Dunkelheit starrt. Er hat die Arme vor der Brust verschränkt. Ich wende den Blick wieder nach vorne. „Da vorne geht’s rein in die Clayallee“, sage ich. „Welche Nummer?“

Der Mann verschränkt ebenfalls die Arme vor der Brust. „Fahren Sie erst mal kurz links in den Teltower Damm rein“, sagt er. „Ich muss noch Zigaretten holen.“ Wir halten beide nach einer Möglichkeit Ausschau, den Wagen zu parken. An der Ecke Kirchstraße deutet er nach rechts. „Hier! Können Sie hier kurz anhalten? Lassen Sie die Uhr ruhig laufen, ich komm gleich wieder.“

Ich steuere das Taxi in die Parklücke gegenüber dem Ratskeller. „Dauert nicht lang“, sagt er beim Aussteigen, überquert die Straße und entfernt sich eilig nach links.

Im Wagen entsteht eine unangenehme Stille. Dieses peinliche Schweigen, wenn zwei Menschen soeben etwas miteinander geteilt haben, was jeder lieber für sich behalten hätte. Ich wünschte, ich hätte das Radio eingeschaltet; aber wenn ich das jetzt nachhole, wirkt es erst recht unpassend. Also sitzen wir beide stumm und bewegungslos da und starren in die Richtung, in die der Mann gegangen ist.

Nach einer Weile seufzt der Junge. „Wo holt man denn hier mitten in der Nacht Zigaretten?“, fragt er.

„Keine Ahnung“, sage ich, „ich bin Nichtraucher.“ Ich frage mich allerdings auch, warum der Mann mich nicht an einer Tankstelle hat anhalten lassen.

Eine weitere Minute später sagt der Junge: „Das dauert aber ganz schön lange.“ Das Taxameter zeigt inzwischen dreiundzwanzig Euro und vierzig Cent an.

„Bist du das erste Mal in Berlin?“, frage ich.

„Mhm“, sagt er.

„Von weither angereist?“

„Siegburg. Ist noch hinter Köln.“

„Oh, ja. Das ist ziemlich weit.“

„Ich hab noch acht Euro“, sagt er, und ich kann mir denken, warum er das erwähnt.

Wir schweigen wieder ein paar Minuten. Als das Taxameter bei genau fünfundzwanzig Euro angekommen ist, schalte ich es aus und ziehe den Zündschlüssel aus dem Schloss. „Okay, wir gehen ihn suchen. Vielleicht findet er den Rückweg nicht.“ Wir folgen dem Teltower Damm. Nach rund hundert Metern leuchtet uns hinter einer Kurve das grüne Symbol der S-Bahn entgegen, und im selben Moment sehen wir einen Zug über die Brücke in Richtung Innenstadt fahren. In stummem Einvernehmen steuern wir den Bahnhof an. Fünf oder sechs Personen warten hier auf den Zug nach Wannsee. Der Vater ist nicht dabei.

Wir bleiben stehen und schauen dem längst verschwundenen Zug hinterher. Ich balle die Fäuste und presse die Lippen aufeinander. Verdammt! Er hat sich tatsächlich aus dem Staub gemacht! Er hat mich mitten in der Nacht den ganzen weiten Weg bis raus nach Zehlendorf fahren lassen und ist abgehauen, ohne zu bezahlen, dieser verfluchte Mistkerl!

„Ich weiß noch nicht mal seine Adresse“, sagt der Junge. Im Licht der Neonlampen auf dem Bahnsteig wirkt er jünger als vorhin im Auto. Er hält die Jacke vor seiner Brust zusammen und zieht die Schultern hoch, als wäre ihm kalt.

Ich kämpfe meinen Ärger nieder. Es gibt Schlimmeres, als um fünfundzwanzig Euro geprellt zu werden.

 

46508158_Mf1Iso_1384717322Jordan T. A. Wegberg – Der Autor

Jordan T. A. Wegberg studierte Germanistik und Anglistik sowie Literaturvermittlung und Medienpraxis und arbeitet seit über 20 Jahren als freier Lektor, Übersetzer und Redakteur für Buchverlage und Agenturen. 2009 erschien im Rowohlt Verlag sein erster Roman Memory Error, der mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. Es folgten vier weitere Romane, aber auch zahlreiche Kurzgeschichten, für die Wegberg unter anderem den Brandenburgischen Literaturpreis erhielt. Im Herbst 2015 erscheint bei Schwarzkopf & Schwarzkopf sein Roman „Grenzverletzungen“ über Freundschaft und Borderline. Wegberg ist zweiter Vorsitzender des Freien Deutschen Autorenverbands Berlin und Mitgründer einer Textwerkstatt. Er organisiert Lesungen, schreibt Rezensionen und wirkt an einer Literaturzeitschrift mit. Ein weiteres Ehrenamt ist seine Tätigkeit als Online-Berater für Jugendliche in Krisensituationen. Autorenseite: www.tawegberg.de